Suche nach der alten Fahne

Heimatverein sucht „Kriegsbeute“

Als die Amerikanische Armee vor Ende des 2. Weltkriegs den hiesigen Raum besetzte, kam es vielfach zu Diebstählen wertvollen Gutes durch amerikanische Soldaten, so wurde auch der Heimatverein 1890 e.V. Hochneukirch (damals noch unter anderem Namen) nicht davon verschont.

Als Kriegbeute oder besser gesagt als Trophäen verschwanden die alte historische Fahne (von hoher Qualität mit feiner Seidenstickerei und Goldbrokat), Banner, alte Schriftstücke und Teile des damaligen Königssilbers.

An der Besetzung der Region waren die 1. US Armee unter General Hodges und die 9. US Armee unter General Simpson beteiligt. Hochneukirch wurde am 28. Februar 1945 besetzt von Einheiten der 102. amerikanischen Infanteriedivision. Zu dieser Besatzungszeit ging also dieses historische Gut eventuell für immer verloren. Es kann gemutmaßt werden, dass Fahne und Banner vielleicht heute noch ein amerikanisches Wohnzimmer oder eine Kellerbar als Dekarationsartikel zieren, weil man dort aus kultureller Unkenntnis, die Gegenstände nicht zuordnen kann.

Da die Einheit der damals einmarschierenden amerikanischen Soldaten in der Stadt Portland (Oregon) beheimatet war, ist zu vermuten, dass das gesuchte Vereinsgut sich in dieser Region noch befinden könnte.

Der Präsident des Heimatvereins Gerd Bandemer hat daher schon seit längerer Zeit mit dem Vorstand Möglichkeiten überlegt, eine neue Suche zu starten. Durch Internet (Facebook etc.) ist heute mehr möglich als noch vor Jahren, als z.B. in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts der damalige Präsident Lothar Hofmann sowie Theo Hensen Nachforschungen anstellten. Leider blieben diese Bemühungen ohne den gewünschten Erfolg.

Man soll die Hoffnung nicht aufgeben und so bittet der Heimatverein Hochneukirch um Hinweise und Ratschläge, wie man sich dem Problem nähern könnte.

Wer also sachdienliche Hinweise geben kann, kontaktiert bitte den Vorstand des Heimatvereins. Informationen hierzu findet man unter www.Heimatverein-Hochneukirch.de

Es gibt aus der Umgebung gute Beispiele, wo es gelang, Vereinsgegenstände die in der Kriegszeit verloren gingen, zurück zu erhalten.

Und so lautet in dieser Sache das Motto des Präsidenten Gerd Bandemer: Mensch, da muss doch was zu machen sein!

Bericht IV. Ehrenabend

IV. Ehrenabend des Heimatverein Hochneukirch

Beständigkeit und Treue sind zwei wichtige Tugenden in unserer Gesellschaft. Um diese Tugenden wert zu schätzen, veranstaltete der Heimatverein am vergangenen Samstag seinen 4. Ehrenabend. Dieser  bot die Gelegenheit langjährige und verdiente Kameraden des Heimatvereins auszuzeichnen und ein Wort des Dankes an diese zu richten. Gemeinsam mit unserem Schützenkönig Peter V. wurde in der Gaststätte Leppkes der Ehrenabend begangen.

Ausgezeichnet für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft wurden die Kameraden Michael Büttner (II. Jägerzug), Hartmut Schmitz (Zylinderzug) und Martin Schröder. Für 25 Jahre passive Mitgliedschaft wurde der Vereinskamerad Franz Heinz  Zimmermann gewürdigt.

Für 40 Schützenjahre, wurde der Kamerad Heinz Josef Pega ausgezeichnet. Er ist Mitglied der Infanterie und zeichnete sich in dieser langen Zeit nicht nur durch seine Vereinstreue, sondern durch seinen persönlichen Einsatz aus.
Für ein halbes Jahrhundert wurde der Kamerad Heinz Esser gewürdigt. Seit 50 Jahren ist er Bestandteil  des Vereins. Heinz Esser ist Mitglied der Infanterie. Seine Verdienste sind zahlreich und sein persönlicher Werdegang in der Infanterie und im Heimatverein einzigartig. Sein Wahlspruch von Beginn an: „Kritik zu äußern kann jeder, selbst etwas zu machen und sich einzubringen, das machen nur wenige, weil es mit Arbeit verbunden ist und persönlicher Hingabe“.
Seit 1993 ist Heinz Beisitzer im Vorstand des Heimatvereins. 1998 übernahm er die Verantwortung für die Weihnachtstombola, die heutige Adventsverlosung. „Tombola Heinz“ so nennen ihn heute viele seiner Kammeraden, weil er diese bis heute nicht nur begleitet, sondern durch große Hingabe geprägt hat. Es sind aber nicht nur formale Ämter die Heinz auszeichnen. Ehrenpräsident Lothar Hofmann fasste es am Ende seiner Laudatio  wie folgt zusammen: „Ein Leben für die Gemeinschaft, vor dem persönlichen Egoismus.“ Diese Tugend zeichnet Heinz Esser bis heute aus. Der Heimatverein ist stolz, einen solchen treuen Kameraden in seinen Reihen zu haben

Ein langjähriger Freund des Heimatvereins Hochneukirch ist zweifellos Heinz-Josef Becker aus Jüchen, der viele Jahre als Vizepräsident des dortigen Bürgerschützen-und Heimatvereins war. Er war maßgeblich daran beteiligt, dass die beiden Heimatvereine in den 80er Jahren eine bis Heute währende Partnerschaft pflegen.  Für diese Leistung wurde Heinz-Josef Becker nun in Hochneukirch  ausgezeichnet. Vor 1982 erschien es aus den unterschiedlichsten Gründen schwierig, dass die Heimatvereine aus Jüchen und Hochneukirch ein Miteinander finden können.
Im Jahr 1982 wurde Heinz-Josef Becker Minister beim damaligen Schützenkönigspaar Wilfried und Marita Hecker. In diesem Jahr schaffte man die Grundlage eines Miteinanders. Dabei wirkte  Heinz-Josef Becker, als Mitglied des Jägerzugs „Edelweiss“ in Jüchen und langjähriger Vizepräsident, an vorderster Linie mit. In den Folgejahren wurde das Miteinander weiter entwickelt. Heute ist es eine Selbstverständlichkeit das Jüchen und Hochneukirch im gemeinsamen Einklang durch Besuche das jeweilige Schützenfest begehen. Diese Brücke hat Heinz-Josef Becker maßgebend mitgeprägt. Dafür erhielt er vom Präsidenten Gerd Bandemer eine Ehrenurkunde als Zeichen der Wertschätzung und des Dankes für seine Verdienste um diese Partnerschaft.

Nach den Ehrungen verbrachte man noch einige gesellige Stunden in kameradschaftlicher Runde.  Die Beteiligung des Regiments in diesem Jahr war außerordentlich gut und der Vorstand dankt allen beteiligten Kameraden für ihr Mitwirken.

Einladung 4. Ehrenabend

Liebe Kameraden,

am Samstag, den 23. März 2013 findet ab 19:30 Uhr der vierte Ehrenabend unseres Vereins in der Gaststätte Leppkes auf der Wickrather Straße statt.

Es ist uns auch in diesem Jahr ein großes Anliegen verdiente Züge und Mitglieder unseres Vereins, in einem würdigen Rahmen, zu ehren.

Zugleich wollen wir in gemütlicher Atmosphäre den Start in das Schützenjahr 2013 begehen, so sind es von da an nur noch 8 Wochen bis endlich wieder unser Schützenfest beginnt. 

Neben vielen 25 und 40 jährigen Mitgliedschaften feiern wir in diesem Jahr unter anderem die 50 jährige Zusammenarbeit mit unserem Festwirt Karl Heinz Oellers. Auch wird es eine weitere vereinsexterne Ehrung geben.

Um unseren Kameraden einen würdigen Rahmen zu ermöglichen, bitten wir Euch und Eure Zugkameraden in Uniform an diesem Abend teilzunehmen.

Bitte gebt uns eine kurze Rückmeldung bis zum 21.03.2013.

Nachbericht erster Jahresempfang

Erster Jahresempfang des Heimatvereins Hochneukirch

Am Sonntag fand der erste Jahresempfang des Heimatvereins Hochneukirch statt. Der Einladung ins Schützenhaus folgten viele geladene Gäste. Mit diesem neuen Format wollte der Heimatverein den vielen finanziellen Unterstützern ein Wort des Dankes aussprechen, dafür sensibilisieren, wofür der Verein steht und transparent aufzeigen, wofür die finanziellen Hilfestellungen genutzt werden.

Präsident Gerd Bandemer begrüßte zu Beginn die anwesenden Gäste. Anschließend gab der Vizepräsident Benedikt Obst einen kleinen Rückblick auf das vergangene Jahr und ließ den Blick in die Zukunft schweifen, indem er darauf aufmerksam machte, was in diesem Jahr alles ansteht.

So kann der Archivkreis des Heimatvereins stolz auf sich zurück blicken. Was vor einigen Jahren einmal begonnen hat, fand im Jahr 2012 seine Fertigstellung. Die Chronik des Heimatvereins Hochneukirch vor dem Hintergrund seiner Bedeutung um das gesellschaftliche Zusammenleben. Dieses Buch hat tatsächlich den Namen Chronik verdient. 60 Jahre Heimatverein. Eine wahrhaft lange Zeit! Während häufig Projekte wie dieses aufgrund der Langatmigkeit drohen zu scheitern, hat der Archivkreis an seinem Vorhaben festgehalten und dieses Meisterstück geschaffen. Ein Meisterstück, welches aber nur möglich war, aufgrund der vielen finanziellen Förderer.

Neben der Fertigstellung der Chronik fand im letzten Jahr das Familienfest statt. Viele kleine „Nachwuchsschützen“ kamen mit ihrer Familien und erlebten einen stimmungsvollen Tag. Diese Festlichkeit soll in diesem Jahr fortgeführt werden. Es wird bereits jetzt schon überlegt, welche Verbesserungen vorgenommen werden können, um die Veranstaltung noch interessanter zu machen.

Selbstverständlich gehört zum Heimatverein auch das Schützen- und Heimatfest, sowie der Königsehrenabend. Darüberhinaus gibt es den Ehrenabend für langverdiente Vereinsmitglieder, das Maisetzen, die Gedenkstunde zum Volkstrauertag oder aber auch das Seniorenkaffee mit anschließender Adventsverlosung. Aber es sind eben nicht nur die offiziellen Veranstaltungen, die eine Lebendigkeit erzeugen. Die vielen Menschen, die im Heimatverein Mitglied sind oder sich mit dem Heimatverein identifizieren, prägen den Verein und nicht zuletzt auch den Ort Hochneukirch.

Der Heimatverein versteht sich nicht nur als Organisator des Hochneukircher Schützenfestes, sondern versucht die Breitenwirkung stets dahingehend zu erweitern, verantwortungsvoll im gesellschaftlichen Miteinander etwas für den Ort Hochneukirch zu bewegen. Dies wird auch deutlich beim gegründeten Initiativkreis „Adenauerplatz“ im Hinblick auf das geplante Dorfentwicklungskonzept. Dieser zentrale Meeting Point ist ein Leuchtturm des Ortes. Es sollte im Interesse jedes Hochneukirchers sein, diesen Platz gemeinschaftlich im positiven Sinne zu gestalten. Dazu ruft der Heimatverein alle ausdrücklich auf, mitzumachen.

Selbstverständlich war auch unser amtierendes Königspaar Peter  V. und Simone I.  Lüpges dabei. Mit ihnen gemeinsam kann der Heimatverein auf einen erfolgreichen ersten Jahresempfang zurückblicken. In lockerer Atmosphäre wurden viele Gespräche geführt und Gedanken ausgetauscht. Den Besuchern wurde deutlich gemacht, dass der Heimatverein mehr ist. Er ist ein Netzwerker, ein Antreiber, er ist ein Stück Heimat, er ist ein Stück Hochneukirch. 
 

Nachbericht JHV 2013

Jahreshauptversammlung und Regimentsschiessen 2013

Präsident Gerd Bandemer konnte am vergangenen Samstag gemeinsam mit Vorstand und Regiment zufrieden auf das abgelaufene Geschäftsjahr zurückblicken.
Nicht zuletzt war das dem Bericht des Kassierers Willi Wackerzapp zuzuschreiben. Er konnte  der Versammlung  einen positiven Kassenbericht verkünden, welcher auch eine Beibehaltung der derzeitigen Mitgliedsbeiträge zur Folge hatte . 
Im Blickpunkt des Interesses stand u.a . der  Geschäftsbericht der Geschäftsführer Detlef Holz und Thomas Angladagis, die die umfangreichen Aktivitäten des Vereins protokollierten.  Als eine der zahlreichen zusätzlichen Events darf man die Bilder-Ausstellung im Januar 2012 sowie die Veröffentlichung der Chronik „Hochneukirch im Wandel der Zeit“ nochmals hervorheben.
Die von den Revisoren Helmut Bahner und Hans-Dieter Rüttgers beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig.
Einziger Wermutstropfen indes blieb die Tatsache, dass der Posten des Jugendobmanns nach wie vor unbesetzt  ist. Bandemer rief die Versammlung dazu auf in den eigenen Reihen nach einem potentiellen Kandidaten zu suchen. Ebenso lud er die Anwesenden ein den „Initiativkreis Adenauerplatz“ zu unterstützen ,  welcher unter dem Vorsitz von Willi Wackerzapp die Gestaltung des Ortes Hochneukirch aktiv begleiten wird.

Ergebnis Regimentsschiessen


In der Mannschaftswertung  gelang es den Roten Husaren mit 261 Ringen den Podiumsplatz zu erringen. Mit insgesamt 237 Ringen konnten sich die Blauen Husaren II auf Platz 2 eintragen. Sie setzen sich im Stechen gegen die Drittplatzierten Blaue Husaren I durch.

Im Herreneinzelwettbewerb erwarb Oberst Jürgen Streit (Rote Husaren) mit 55 Ringen den ersten Platz. Es folgte auf Paltz 2 mit 53 Ringen Wolfgang Vendt (1. Jägerzug), welcher sich im Stechen gegen SM Peter Lüpges durchsetzen konnte.
 IM Simone Lüpges  konnte mit dem Sieg in der Dameneinzelkonkurrenz ( 59 Ringe ) den Gatten noch übertrumpfen. Auf Platz 2 und 3 folgten Heike Gerhards ( Ministerium,  56 Ringe) und Bianca Vendt  ( 1. Jägerzug, 54 Ringe).

Notiz am Rande: „Mobile Sektbar“

Seit vielen Jahren fast schon „inoffizieller Bestandteil“ der Jahreshauptversammlung, ist der  Antrag unseres Vereinskameraden Thomas Effertz nach einer Sektbar für den Klompenball.

Nachdem er diesen Antrag nun auch schriftlich an den Vorstand richtete, befasste sich dieser ausgiebig mit der Thematik.

Die Leitung hierbei übernahm unser Kassierer Willi Wackerzapp. Dieser war dann auch in mühevoller „kleinst Arbeit“ mit dem Bau dieser „mobilen Sektbar“ für den Klompenball beschäftigt.

So konnte unser Kassierer am Ende der Versammlung unserem Kameraden Thomas Effertz endlich die lang ersehnte „mobile Sektbar“ überreichen. Wichtig war es, dass die neue Sektbar dabei so transportabel wie möglich werden sollte, gemäß dem Wunsch unseres Vereinskameraden.

Unter großem Beifall und Begeisterung der Mitglieder, wurde die neue Sektbar übergeben.