Grußwort zu Pfingsten 2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

Gemeinsam durch die Krise – das ist das Motto, welches wir uns in Hochneukirch, Jüchen und Garzweiler gegeben haben. Zum zweiten Mal findet nun kein Schützenfest statt. Gemeinsam durch die Krise wird uns aber auch nach Corona begleiten. Denn nur gemeinsam werden wir wieder den Weg zurück in die Normalität finden, werden auch wir Vereine wieder einen Weg zurückfinden.

In den vergangenen Monaten hat sich vieles verändert. Die Pandemie hat bei uns allen Spuren hinterlassen. Dabei kommen viele von uns an ihre Grenzen. Sei es finanziell, körperlich oder psychisch. Die einen arbeiten in der Pflege oder im medizinischen Bereich an und über die Grenzen ihrer Belastbarkeit hinaus. Andere Menschen können seit Monaten ihren Beruf nicht mehr ausüben und kämpfen um das finanzielle Überleben. Was uns aber allen fehlt, das ist wirkliche Gemeinschaft. Die gemeinsame Tasse Kaffee in gemütlicher Atmosphäre, das Bier an der Theke, das Treffen mit Freunden, das gemeinsame Lachen, das Erzählen von Neuigkeiten und ganz besonders das Erleben von gemeinsamen Momenten. Alles das steht still! Und alles das ist es, was Vereine wie unseren Heimatverein ausmachen! Social-Media, WhatsApp und vieles mehr helfen uns in Kontakt zu bleiben, aber gerade jetzt sehnen wir uns immer mehr nach Kontakten untereinander und erfahren dabei auch, dass Social-Media die wirklichen und realen Kontakte nicht ersetzen kann.

Die Mitglieder unseres Heimatvereins erfahren dies ganz besonders am Pfingstwochenende. Denn Schützenfest, das heißt Gemeinschaft erleben und Leben! Am Schützenfest verbringen unsere Mitglieder die vielen Tage von morgens bis abends mit ihren Freunden und Familien. Man lässt den Alltag beiseite, schaltet ab und kann so einige Tage ausgelassen feiern. Am Ende ist es genau das, die gemeinsamen Erlebnisse und Geschichten, von denen wir Menschen zehren, welche uns Kraft geben.

Vieles wird nach der Pandemie wahrscheinlich nicht mehr so sein wie es war. Aber ich möchte optimistisch bleiben. Gemeinsam durch die Krise gilt eben auch nach der Krise. Es liegt viel Arbeit vor uns nach so einer langen Pause. Zusammen, mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen, werden wir aber auch diese Zeit überstehen! Ich bin mir sicher, dass wir uns bald wiedersehen werden, sei es bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Bier. Dazu lade ich Sie schon jetzt ganz herzlich ein!

Ihr Benedikt Obst (Präsident des Heimatverein 1890 e.V. Hochneukirch)

Gemeinsames Banner

Vielleicht haben Sie schon unser Banner „Gemeinsam durch die Krise“ gesehen und sich gefragt, was ist damit gemeint und was machen die drei Wappen darauf?

Wir, die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft Garzweiler, der Heimatverein Hochneukirch und der Bürgerschützen- und Heimatverein Jüchen sind die Vereine, die aufgrund der Corona-Pandemie ihre Schützenfeste jetzt im Mai als erste im Stadtgebiet zum zweiten Mal absagen müssen.

In diesem Jahr müssen die Schützenfeste einfach noch einmal nur im Herzen stattfinden. Daher wird diese Banner am jeweiligen Schützenfesttermin in den drei Orten aufgehängt.

Mit dieser Aktion möchten wir unseren Zusammenhalt demonstrieren und den Menschen Mut geben. Haltet zusammen, steckt den Kopf nicht in den Sand, lasst Euch impfen und haltet jetzt bitte noch durch auf den letzten Metern dieser Pandemie.

Nur gemeinsam schaffen wir jetzt auch den Rest noch.

Bleiben Sie, bleibt Ihr gesund und gebt wie wir die Hoffnung nicht auf, dass wir bald wieder zu einem normalen Alltag zurückkehren können.

Maisetzen 2021

Es ist wieder soweit, der 1. Mai steht kurz bevor.

Normalerweise würden die Schützen des Heimatverein den Maibaum auf dem Adenauerplatz aufstellen, die Getränke und der Schankwagen für das anschließende gemütliche Beisammensein im Ortskern wären bestellt. So langsam würden wir dem ersten Fest des Jahres entgegenfiebern, bevor es in die heiße Schützenfestsaison geht.

Doch auch in diesem Jahr bleibt dies alles nur ein Wunschdenken. Das aktuelle Infektionsgeschehen die Coronaschutzverordnung verbieten leider jegliches Feiern oder gesellige Beisammensein. Auch wenn wir bis zuletzt gehofft hatten, zumindest unseren Dorf Mai setzen zu können, ist dies aufgrund der aktuellen Bestimmungen leider nicht möglich.

Der Vorstand des Heimatvereins arbeitet jedoch mit Hochdruck an Möglichkeiten Alternativen zur Aufrechterhaltung der Traditionen zu bieten. So wollen wir in den nächsten Wochen verstärkt einige Formate über die sozialen Netzwerke und Printmedien präsentieren. Also, wir sehen uns!

Grußwort zur Spätkirmes 2020

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
liebe Mitglieder und Freunde des Heimatvereins,

eigentlich würden wir am kommenden Wochenende unsere Spätkirmes mit dem Königsehrenabend und dem Vogelschuss für das kommende Jahr feiern. Seit einigen Monaten würden auch Plakate für unseren Konzertabend am Freitag in den Schaufenstern der Geschäfte und anders wo aufhängen. Jedoch fällt auch unsere Spätkirmes der Pandemie zu Opfer. Das Vereinsleben im Heimatverein steht weitestgehend still. Die meisten unserer Aktivitäten liegen brach und sind nicht durchführbar. Dennoch machen wir uns im Vorstand und unter den Mitgliedern Gedanken wie es weiter geht. Heute kann niemand genau sagen, ob wir Pfingsten 2021 wieder unser Schützen- und Heimatfest feiern können. Wir können es hoffen und wir können uns an die „Spielregeln“ der Pandemiebekämpfung halten, die da lauten Abstand, Rücksicht und Vorsicht.

Auch wenn die meisten unserer Aktivitäten nicht stattfinden können, wollen wir als Verein aber nicht nur untätig herumsitzen. So haben wir am vergangenen Wochenende zu unserer „Clean up Hochneukirch“ Aktion aufgerufen. Der Einladung sind einige Bewohner unseres Heimatortes gefolgt. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Helfern und meinen Vorstandskollegen für die Organisation herzlich bedanken!

Unser Blick geht auch nach vorne. Im vergangenen Jahr hat der Heimatverein erstmals in Kooperation mit der Kindertagesstätte St. Pantaleon und der Grundschule Hochneukirch-Otzenrath den St. Martinszug organisiert. Auch hier sind wir in Kontakt mit beiden Einrichtungen und den anderen Ortschaften unserer Stadt, um zu überlegen was für unsere Kinder an St. Martin gemacht werden kann.

Weiterhin haben wir auch die Ortshistorie im Blick und ein kleines Team unseres Vereins arbeitet fleißig an einem neuen Buch über unseren Heimatort. Bis dies jedoch Druckreif ist, wird sicherlich noch etwas Zeit vergehen.

Vielen Menschen macht die Gegenwärtige Situation Angst. Andere sogar wütend. Ich bitte Sie, lassen sie sich nicht beirren. Lassen Sie sich nicht von Menschen an der Nase herumführen, die Ihre Angst ausnutzen wollen und hass schüren. Diese Menschen haben nur eines im Sinn: Chaos stiften! Nur wenn wir gemeinsam weiter durchhalten und uns an die gegenwärtigen Spielregeln halten, meistern wir die gegenwärtige Zeit. Und am Ende bin ich mir sehr sicher, kann ich sie auch wieder zu unserer Spätkirmes und unserem Schützen- und Heimatfest einladen. Und wer weiss, vielleicht ist dies ja schon wieder zu Pfingsten 2021. Ich kann Ihnen jedenfalls versichern: Ich freue mich auf Sie!

Ich wünsche Ihnen allen weiterhin eine gute Gesundheit und geben Sie Acht aufeinander!

Euer / Ihr

Benedikt Obst

Präsident - Benedikt Obst
Präsident – Benedikt Obst

Cleanup Hochneukirch 2020

Der Heimatverein Hochneukirch rief alle Dorfbewohner zu der Aufräumaktion „Clean up Hochneukirch!“ auf. Am vergangenen Samstag trafen sich dann ca. 30 freiwillige Helfer um 14 Uhr am Adenauerplatz. Mit dabei waren Familien aus dem Dorf, die Pfadfinder, Bürger des Dorfes, aber auch Herr Zilikens als amtierender Bürgermeister, die momentan zur Wahl stehenden Bürgermeisterkandidaten und andere Politiker der Stadt.

Mit Handschuhen, Müllsäcken und Greifzangen bewaffnet gingen sie in Gruppen zwei Stunden durchs Dorf und sammelten den herumliegenden Müll auf. Am Ende kamen ca. 20 Säcke voller Müll zusammen, welcher vor allem rund um das Schützenhaus, der Grundschule, der Gesamtschule und dem Kindergarten, sowie an den größeren Straßen, Spielplätzen und in Parks zusammengetragen wurde.

Eine Änderung zum letzten Jahr gab es. Vorab wurde Hochneukirch in sieben Zonen eingeteilt und die fleißigen Helfer verteilten sich auf diese Zonen. So konnte jede Ecke gesäubert werden.

Hans-Bert Mostert und seine Ehefrau Angelika Mostert fuhren während der Aktion mit einem Anhänger durch Hochneukirch und sammelte die vollen Müllsäcke ein, sodass die Helfer diese nicht zur Sammelstation am Schützenhaus tragen mussten. Leider musste dieses Jahr auf einen gemeinsamen Umtrunk verzichtet werden. Eine Kleinigkeit für die kleinen Helfer wurde dennoch verteilt.

Der Heimatverein Hochneukirch wollte mit dieser Aktion in erster Linie das Dorf etwas aufräumen. Aber auch sollte das Bewusstsein der Anwohner bezüglich der Umwelt und der Nachhaltigkeit angeregt werden. Häufig wird auf sozialen Plattformen darüber diskutiert wie viel Müll in Hochneukirch liegt und jeder einzelne Bürger kann etwas dagegen unternehmen. Selbstverständlich nicht nur, wenn es heißt „Clean Up Hochneukirch“.

Der Vorstand bedankt sich bei allen Helfern für ihr Engagement und die Bereitschaft das Dorf aufzuräumen. Es ist schön zu sehen, dass sich alle an die gültigen Coronaregeln gehalten haben und der Abstand, genauso wie die Hygiene, eingehalten werden konnte.

Da es auch in diesem Jahr wieder so viele Helfer gab, freut sich der Vorstand des Heimatvereins schon darauf 2021 erneut zum Clean Up Hochneukirch einzuladen.