Jahreshauptversammlung des Heimatvereins Hochneukirch: Vorstand einstimmig bestätigt – Verein blickt gestärkt auf 2026


Der Heimatverein Hochneukirch blickt nach seiner Jahreshauptversammlung mit Zuversicht und Rückenwind auf das kommende Vereinsjahr 2026. In einer gut besuchten und harmonisch verlaufenen Versammlung wurden die Berichte des Vorstandes von den Mitgliedern durchweg positiv aufgenommen. Der Vorstand um Präsident Benedikt Obst wurde einstimmig entlastet, sowie bei den anschließenden Wahlen einstimmig im Amt bestätigt.

Umfassender Geschäftsbericht zeigt Vielfalt der Vereinsarbeit

Geschäftsführerin Isabelle Heidbüchel legte der Versammlung einen ausführlichen Geschäftsbericht vor, der eindrucksvoll verdeutlichte, wie vielfältig und umfangreich die Arbeit des Heimatvereins inzwischen ist. Dabei wurde klar: Der Verein organisiert längst nicht nur Feste, sondern ist in vielen Bereichen aktiv, von Planung und Organisation über Kooperationen, Öffentlichkeitsarbeit und Jugendarbeit bis hin zu rechtlichen und strukturellen Fragestellungen.

Im Rückblick auf das Jahr 2025 wurden zahlreiche Neuerungen vorgestellt, die erfolgreich umgesetzt werden konnten. Ein Beispiel ist der Dorftrödel im Rahmen des Sommerfestes, der erstmals durchgeführt wurde und auf große Resonanz in der Bevölkerung stieß. Solche neuen Formate zeigen, wie der Verein Traditionen bewahrt und gleichzeitig neue Ideen entwickelt.

Solider Kassenbericht und Investitionen in die Vereinszukunft

Im Anschluss stellte der Kassierer Jan Scharfhausen der Jahreshauptversammlung einen soliden Kassenbericht vor. Die finanzielle Situation des Vereins ist weiterhin stabil. Auch im Jahr 2025 konnte der Heimatverein erneut in seine Substanz investieren und damit die Grundlage für eine nachhaltige Vereinsarbeit stärken.

Präsident Benedikt Obst nahm in seinem Bericht Bezug auf den Geschäfts- und Kassenbericht und erläuterte der Versammlung die vielfältigen Themen, mit denen sich der Vorstand im vergangenen Jahr beschäftigt hatte. Dabei ging er unter anderem auf organisatorische Entwicklungen, neue Projekte sowie auf die stetige Weiterentwicklung der Vereinsstrukturen ein.

Positive Entwicklung in Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliederzahlen

Ein weiterer Schwerpunkt des Präsidentenberichts war die Öffentlichkeitsarbeit. Hier konnte der Vorstand bei allen Social-Media-Kanälen steigende Zahlen und wachsende Reichweiten vermelden. Der Verein erreicht damit zunehmend unterschiedliche Zielgruppen und macht seine Arbeit transparent nach außen sichtbar.

Auch die Mitgliederentwicklung der vergangenen Jahre wurde der Versammlung vorgestellt und erläutert. Die Zahlen zeigen eine klare positive Entwicklung, die den eingeschlagenen Weg bestätigt. Die Mitglieder quittierten die Berichte mit ordentlichem Applaus.

Ordnungsgemäße Kassenführung bestätigt

Kassenprüfer Sebastian Schmidt berichtete der Versammlung von einer ordnungsgemäßen und sorgfältigen Kassenführung. Es gab keine Beanstandungen. Auf seinen Antrag hin entlastete die Versammlung den Vorstand einstimmig.

Neue Gesichter im Vorstand

Im Rahmen der turnusgemäßen Wahlen gab es auch personelle Veränderungen. Kai Zielke übernimmt ab sofort das Amt des Pressewartes und ist künftig für die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins zuständig. Mit Michelle Ganse wurde eine neue Jugendwärtin gewählt. Sie war bereits zuvor im Team der Jugendarbeit aktiv und wird diesen wichtigen Bereich nun federführend leiten.

Blick nach vorn: Klausurtagung und Vereinsjahr 2026

Ein weiterer Schwerpunkt für die kommenden Monate ist bereits gesetzt: Im Februar trifft sich der Gesamtvorstand zu einer Klausurtagung, um die Planungen und Projekte für das Vereinsjahr 2026 weiter zu konkretisieren.

Mit einer soliden finanziellen Basis, steigenden Mitgliederzahlen, engagierten Ehrenamtlichen und klaren Zukunftsplänen blickt der Heimatverein Hochneukirch optimistisch auf das kommende Jahr. Ziel bleibt es, Gemeinschaft, Brauchtum und Vereinsleben in Hochneukirch weiterhin aktiv und zeitgemäß zu gestalten.


Grußwort des Präsidenten

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

es ist nun drei Jahre her, als wir das letzte Mal unser Schützen- und Heimatfest feiern konnten. Die Jahre 2020 und 2021 waren für uns alle ein einschneidendes Erlebnis. Unser alle Leben wurde plötzlich auf den Kopf gestellt. Gemeinsame Treffen mit Freunden oder der Familie waren auf einmal nicht mehr möglich. Noch vor einem Jahr galten Ausgangsbeschränkungen und vor wenigen Monaten strenge Kontaktbeschränkungen in der Öffentlichkeit.

All dies ist das genaue Gegenteil von dem was unser Vereinsleben ausmacht. Nun wo wir dachten die eine Krise ein wenig hinter uns lassen zu können, entfacht in Europa nach jahrzehntelangem Frieden ein neuer Krieg. Eine neuen Krise die uns beunruhigt und deren Auswirkungen wir im alltäglichen Leben spüren können. Wie können wir in so einer Zeit, bei dem was gegenwärtig vor unserer eigenen Tür in Europa geschieht und dem was wir in den letzten beiden Jahren in der Pandemie erlebt haben wieder Schützenfest feiern, lautete vor einigen Monaten die Frage im öffentlichen Diskurs. Meine Antwort hierauf ist, dass wir gerade jetzt feiern müssen. Bei unserem Schützen- und Heimatfest geht es um Zusammenhalt, um Freundschaft und Gemeinschaft. All das, was in der zurückliegenden Zeit oftmals viel zu kurz kam und was besonders in einer so aufwühlenden Gegenwart Halt und Kraft geben kann. Im Übrigen ist das Marschieren an den Festtagen nicht das Nachspielen von Krieg oder die Verherrlichung von Militarismus, sondern eine Mahnung an uns. Die Blumen in den Holzgewehren der Schützen symbolisieren, dass hier nie mehr geschossen werden soll.

Ich möchte Sie alle, insbesondere unsere vielen Neubürgerinnen und Neubürger welche in den letzten beiden Jahren in unseren Ort gezogen sind, herzlich einladen an unseren Festtagen teilzunehmen. Kommen Sie uns gerne besuchen und erleben sie mit uns gemeinsam ein paar Tage oder Stunden fernab von Krise und Alltag. Mein Dank gilt allen Aktiven, welche über die lange Zeit der Pandemie dem Verein treu geblieben sind und nun vereint mithelfen unserem Ort wieder mit Leben zu füllen. Dank gilt auch unserem scheidenden Königspaar Sebastian I. Schmidt und Nadine II. Vierzigmann, welche nun seit drei Jahren ihre Ämter ausüben. Unserem künftigen Königspaar Martin und Melanie Schröder wünsche ich eine schöne und unbeschwerte Amtszeit und ein tolles Schützen- und Heimatfest.

Es grüßt Sie herzlichst

Ihr

Benedikt Obst

Präsident

Heimatverein 1890 e.V. Hochneukirch

Präsident Benedikt Obst