Am Samstag, den 18. November 2023 findet um 15:30 Uhr die Gedenkstunde aus Anlass des Volkstrauertages auf dem Gemeindefriedhof in Hochneukirch statt.
Traditionell richtet der Heimatverein Hochneukirch diese Gedenkstunde seit vielen Jahrzehnten aus. Insbesondere in Zeiten, in denen Krieg die aktuellen Schlagzeilen
bestimmt und viele von uns Unsicherheiten verspüren, wollen wir an die vielen Opfer vergangener und aktueller Kriege und Auseinandersetzungen erinnern. Wir laden daher alle Bürgerinnen und Bürger herzlich ein, an der Gedenkveranstaltung teilzunehmen. Unterstützt wird die Gedenkstunde vom Tambourcorps 06 Hochneukirch und der Jägerkapelle Hochneukirch.
St. Martin in Hochneukirch
Am 8.11.2023 leuchteten in Hochneukirch wieder die Laternen um die Wette. Rund 600 Kinder der Kindergärten St. Pantaleon und Gartenstraße, aber auch der Grundschule Hochneukirch waren trotz Regen dabei.
St. Martin ritt mit seinem Pferd vorne weg und die Musiken der Jägerkapelle Hochneukirch, des Tambourcorps Hochneukirch und des Tambourcorps Wanlo sorgten für musikalische Unterstützung. Abgesichert von einer großen Abordnung des Löschzuges Hochneukirch.
Der Regen konnte den Kindern die Stimmung nicht vermiesen. So zog der wahrscheinlich größte St. Martinszug in der Geschichte Hochneukirchs pünktlich ab 17:45 von der Mühlenstraße los. Die letzten Kinder waren gerade an der Schule weg, da konnte man schon die erste Musikkapelle wieder hören. Die Kinder, aber auch die Erwachsenen sangen begeistert mit. Als man wenig später beim Martinsfeuer eintraf, hörte es auch endlich auf zu regnen. Viele begeisterte Kinderaugen schauten zum Schluss gespannt bei der Teilung des Mantels zu, den der Bettler von St. Martin erhalten hat.
Anschließend ging es für die vielen Kindern in die einzelnen Gruppen und Klassen, wo teilweise St. Martin selbst die Tüten verteilte.
Der Heimatverein 1890 e.V. Hochneukirch möchte an dieser Stell ein ganz großes DANKESCHÖN an die vielen Helferinnen und Helfer aussprechen! Viele Eltern halfen beim packen der Tüten und im Vorfeld beim Sammeln von Spenden. Ohne diese Helfer und Sammler, wäre ein solch großer und schöner Umzug nicht möglich gewesen. Dank gilt aber auch allen aktiven Mitgliedern des Heimatvereins, der Musikzüge und der Feuerwehr, sowie der Polizei Jüchen, welche jedes Jahr den Umzug begleiten und teilweise bei der Vorbereitung und Durchführung helfen. Alle freuen sich bereits jetzt auf den nächsten St. Martinszug im kommenden Jahr!

Neues Heimatbuch wird vorgestellt
Vor genau 150 Jahren wurde aus dem Ort „Neukirchen“ der Ort „Hochneukirch“. Dieses kleine Jubiläum war für den Heimatverein vor einigen Jahren ein Anlass, an einem neuen Buch über den Ort Hochneukirch zu arbeiten. So wurden in den vergangenen Jahren viele Gespräche und Interviews geführt, sowie Archive besucht. Pünktlich zum 150-jährigen Namensjubiläum ist es so weit. Auf 184 Seiten und mit ca. 110 Bildern und Zeichnungen gibt das Buch einen umfassenden Einblick in die Geschichte Hochneukirchs. Über die ersten namentlichen Erwähnungen, die umfangreiche Geschichte der einzelnen Firmen und Fabriken, welche den Ort bis heute nachhaltig geprägt haben, bis hin zur Neuzeit. Das neue Buch gibt einen guten Eindruck darüber wie sich der Ort Hochneukirch entwickelt und über die vielen Jahrhunderte auch verändert hat.
Der Heimatverein lädt alle Interessierten herzlich zur Buchvorstellung im Rahmen eines kleinen Empfangs am Sonntag, den 24.09.2023 um 10:30 Uhr in die Aula der Gesamtschule Jüchen (Standort Hochneukirch) an der Mühlenstraße 19 (ehemalige Hauptschule) herzlich ein. Zusätzlich zur Buchvorstellung wird es eine kleine Ausstellung an Fotos geben, welche es nicht in das Buch geschafft haben.
Das neue Heimatbuch kann nach der Präsentation direkt beim Heimatverein erworben werden. Der Preis liegt bei 18€ pro Buch. In der darauffolgenden Woche wird das Buch auch bei Schreibwaren Weckauf (Bahnhofstraße) und dem Backcafé Obst (Hochstraße) in Hochneukirch erhältlich sein. Ein Online-Verkauf ist in Planung. Der Heimatverein Hochneukirch freut sich über viele interessierte Besucher.
Nachruf Jörg Salmann
Wir trauern um unser
Mitglied
–Jörg Salmann–
„Ich glaube, dass wenn der Tod unsere Augen schließt, wir in einem Lichte stehen, von welchem unser Sonnenlicht nur der Schatten ist.“
–Arthur Schopenhauer–
Nach langer und schwerer Krankheit verstarb am Sonntag unserer Spätkirmes unser Mitglied Jörg Salmann.
Jörg Salmann war 30 Jahre lang aktives Mitglied des Fahnenzuges und dessen Zugführer. Im Jahr 1998 stellten Jörg und seine Frau Elke zudem das Klompenkönigspaar unseres Vereins. Über viele Jahre hinweg trug er die Vereinsfahne unseres Heimatverein zu allen offiziellen Anlässen und Umzügen.
Wir werden unserem Kameraden stets ein ehrbares Andenken bewahren und danken ihm für seine jahrzehntelange treue zu unserem Heimatverein.
Für den
Heimatverein 1890 e.V. Hochneukirch
Benedikt Obst
Präsident
Neues Kronprinzenpaar & erfolgreiche Spätkirmes

Kevin Sierra und Isabelle Heidbüchel sind das neue Kronprinzenpaar des Heimatverein
Hochneukirch. Mit dem 89. Schuss holte der 32 jährige Altenpfleger den Vogel gekonnt von der
Stange! Dies stellt einen neuen Rekord beim Vogelschuss dar, so waren bisher immer über 100
Schuss nötig. Im zu Seite steht seine Kronprinzessin Isabelle Heidbüchel. Die 27 jährige
Projektmanagerin ist bereits seit vielen Jahren aktiv im Vorstand des Heimatverein. Erst zuständig
für die Pressearbeit, arbeitet sie seit einigen Jahren als stellv. Geschäftsführerin aktiv in der
Vereinsspitze mit. So war sie eine der Hauptorganisatoren des zurückliegenden Sommerfestes.
Komplettiert wird das künftige Königshaus durch den Königszug „2. Jägerzug“ und den Zug der
Kronprinzessin, der Damengruppe „Ohne Jedöns“. Ihnen zur Seite stehen der 1. und 3. Jägerzug.
Beide freuen sich bereits jetzt auf ihr Königsjahr und ihre Krönung am Pfingstfreitag 2024.
Heimatverein blick auf eine erfolgreiche Spätkirmes zurück.
Viele Überraschungen hatte die Spätkirmes in Hochneukirch zu bieten. Präsident Benedikt Obst
blickt sehr zufrieden auf den Festverlauf zurück. Das Festzelt war an allen Tagen wieder sehr gut
besucht. Kurz vor dem Fest konnte zudem die Gründung eines neuen Schützenzuges, der „Marine
Hochneukirch 2023“ bekanntgeben werden. Der erste voll aktive Frauenzug im Verein.
Kirmesfreitag startete mit dem Ehrenabend des Vereins. Neben 25 Jahren aktiver Mitgliedschaft
unseres Kameraden Roland Langen von den Grünen Husaren, wurde der langjährige
Regimentsspieß Bernd Müller einstimmig zu Ehrenregimentsspieß ernannt. So hatte er diese
Position 22 Jahre inne und war zuständig für den ordentlichen Ablauf und die Ordnung bei den
Umzügen.
Der Samstagabend hatte gleich mehrere Besonderheiten. Nach einem Festzug durch den Ort, zog
man zum Adenauerplatz. Zum zweiten Mal wurde hier die öffentliche Serenade aufgeführt.
Gestaltet wurde diese durch das Tambourcorps 06 Hochneukirch, dem Tambourcorps Wanlo, dem
Trommler und Pfeifercorps Wanlo, dem Musikverein Hochneukirch und der Jägerkapelle
Hochneukirch. Bei aller Freude gab es auch einen Wermutstropfen. Der Musikverein Hochneukirch
trat zum letzten Mal öffentlich aktiv auf. So wird der Musikverein aus Altersgründen zum Ende des
Jahres sein aktives Vereinsleben einstellen. Präsident Benedikt Obst und Ehrenpräsident Lothar
Hofmann dankten dem Musikverein für die Jahrzehntelange gute Zusammenarbeit. Ehrenpräsident
Lothar Hofmann erinnerte in seiner Laudatio an viele gemeinsame Eckpunkte aus 56 Jahren
Geschichte des Musikverein. Der Heimatverein ist stolz und dankbar für seine drei eigenen
Ortsmusiken. Wir werden die Kameradinnen und Kameraden des Musikverein vermissen und
wünschen Ihnen für die Zukunft alles erdenklich Gute!
Im Anschluss an die Serenade fand der Königsehrenabend für unser Königspaar Vanessa I. & René
Schmitz statt. Ministerpräsident Detlef Holz erinnerte an die vergangenen Wochen und die tolle
Pfingstkirmes. Das Zelt dankte dem Königspaar mit stehendem Applaus!
Zum Abschluss des Königsehrenabend gab es noch eine weitere Überraschung. General Jürgen
Streit wird im Frühjahr nach 16 jähriger Amtszeit, sein Amt in andere Hände legen. Präsident
Benedikt Obst dankte dem General für seine langjährige Arbeit für den Verein. Als Dank wurde
Jürgen Streit einstimmig in den Ehrendienstgrad eines Generaloberst befördert.

