Spätkirmes

Spätkirmes – das Fest im September

Wenn der Sommer langsam in den Spätsommer übergeht und die Abende wieder ein bisschen früher dunkel werden, setzt Hochneukirch noch einmal ein echtes Ausrufezeichen: Spätkirmes. Anfang September ist sie der zweite große Höhepunkt im Festjahr – etwas kompakter als Pfingsten, aber mindestens genauso besonders. Denn die Spätkirmes hat ihren ganz eigenen Charakter: festlich, vertraut, herzlich – und genau deshalb lieben viele diesen Termin.

Was passiert bei der Spätkirmes?

Die Spätkirmes verbindet die schönsten Elemente aus Tradition und Feststimmung – ohne dass man sich dabei jemals „zu geschniegelt“ fühlen muss. Es ist ein Fest, das man erleben kann, auch wenn man noch nie dabei war.

Ehrenabend – Dank, der wirklich ankommt
Ein zentraler Moment ist der Ehrenabend am Freitagabend. Hier geht es darum, Menschen zu würdigen, die über Jahre und manchmal Jahrzehnte mit angepackt, organisiert, getragen und möglich gemacht haben, was viele selbstverständlich genießen. Das ist nicht steif oder langatmig – sondern oft sehr persönlich. Und genau das berührt: Man merkt, wie viel Herzblut im Verein steckt und wie sehr Engagement in Hochneukirch gesehen wird.

Musik im Ort – Serenade, Programmpunkte, echte Stimmung
Zur Spätkirmes gehören auch die musikalischen Höhepunkte: Auftritte, Serenaden, kleine und große Momente, bei denen der Ort „klingt“. Musik schafft sofort Atmosphäre – und genau diese Atmosphäre ist es, die die Spätkirmes so schnell warm und einladend macht. Man bleibt stehen, hört zu, kommt ins Gespräch – und ehe man sich versieht, ist man mittendrin. So zieht am Samstagabend der Festzug mit unserem Königspaar durch den Ort. Ziel ist der Adenauerplatz, wo das Regiment unter dem Applaus der vielen Gäste und Zuschauer aufzieht. Anschließend folgt die tolle Serenade im Herzen unseres Ortes.

Abende im Festzelt – zusammen feiern, ohne großes Drumherum
Und natürlich: das Festzelt. Die Spätkirmesabende sind oft genau die Mischung, die man sich wünscht: fröhlich, gesellig, lebendig – aber mit dieser typischen Hochneukircher Nähe. Man trifft Freunde, lernt neue Leute kennen, stößt an, lacht viel. Es ist dieses Gefühl von „alle sind da“, das den Abend trägt. Nach der Serenade geht es mit den vielen Gästen ins Festzelt. Dort findet der Königsehrenabend statt. Man blickt zurück auf ein tolles Schützenfest an Pfingsten und feiert sein Königspaar. Natürlich mit vielen Besucherinnen und Besuchern.

Sonntag – Frühschoppen, Konzert und der Weg zum Kronprinzenpaar

Der Sonntag ist bei der Spätkirmes für viele der Höhepunkt – weil er alles verbindet: Tradition, Musik, Gemeinschaft und diesen einen Moment, auf den alle warten.

Nach einem kleinen Umzug trifft sich das Regiment im Festzelt zum Frühschoppen. Dort wird es gemütlich und gleichzeitig richtig lebendig: Man setzt sich zusammen, kommt ins Gespräch, überall hört man „Weißt du noch letztes Jahr…?“ – und das Konzert sorgt dafür, dass das Zelt genau diese besondere Stimmung bekommt, die man nur bei Vereinsfesten erlebt: entspannt, herzlich, voller Zusammenhalt.

Und dann kommt der Moment, der der Spätkirmes ihren besonderen Spannungsbogen gibt: der Vogelschuss. Hier entscheidet sich, wer das Königspaar des kommenden Jahres wird. Das ist Tradition – aber vor allem Emotion. Man spürt die Aufregung, das Mitfiebern, den Respekt vor dem Brauch. Wenn es dann feststeht, ist das nicht nur „ein Ergebnis“, sondern ein Dorfmoment: Glückwünsche, Applaus, strahlende Gesichter – und das Gefühl, dass hier etwas weitergegeben wird, das den Ort zusammenhält.

Warum lohnt sich ein Besuch?

Weil man bei der Spätkirmes den Heimatverein und den Ort ganz nah erlebt. Nicht als große Bühne, sondern als Gemeinschaft, die zusammensteht. Viele Gäste sagen: Gerade die Mischung aus Festlichkeit und persönlicher Atmosphäre macht den Reiz aus. Man wird nicht „nur unterhalten“, sondern wird Teil des Abends – egal ob man seit Jahren dabei ist oder zum ersten Mal reinschaut.