Schützen- und Heimatfest (Pfingsten)

Schützen- und Heimatfest – Unser Vereinshöhepunkt zu Pfingsten

Das Schützen- und Heimatfest zu Pfingsten ist der zentrale Festtermin im Jahreslauf des Heimatvereins – und für viele Menschen im Ort ein fester Anker im Kalender. Über mehrere Tage prägen Festzüge, Musik, Familienprogramm und das Festzelt das Bild in Hochneukirch. Doch dieses Fest ist mehr als eine Abfolge von Programmpunkten: Es ist gelebte Gemeinschaft, getragen von ehrenamtlichem Engagement, von Zügen und Musiken, von Nachbarschaften, Familien und Freunden – und von der Freude, Tradition gemeinsam weiterzugeben.

Ein Fest, das bei den Kleinsten beginnt

Pfingsten in Hochneukirch beginnt nicht erst mit dem großen Festzug – es beginnt dort, wo Heimat besonders spürbar wird: bei den Kindern.
Höhepunkte sind hier die Kindergartenvogelschüsse: Mit leuchtenden Augen, viel Applaus und einem liebevollen Rahmen werden die Kita-Könige und Königinnen ermittelt. Dieses kleine „Schützenfest im Kleinen“ zeigt, was das Fest im Kern ausmacht: Mitmachen, Zusammenhalt und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.

Das Schützen- und Heimatfest selbst starten dann am Freitagvormittag, dem Pfingstwochenende. Dazu gehört der Kita-Umzug – bunt, fröhlich und voller Musik. Wenn die Kinder mitziehen, Fähnchen oder kleine Uniformen tragen und die Erwachsenen am Wegesrand lächeln, wird klar: Tradition lebt nicht durch Worte, sondern durch Erleben.

Wenn der Kirmesmarkt eröffnet wird

Ein weiterer Moment, auf den viele hinfiebern, ist die Eröffnung des Kirmesmarkts. Kurz nach dem Kita-Umzug geht es zum Adenauerplatz: Dann liegt Feststimmung in der Luft. Lichter, Stimmen, Düfte, Begegnungen. Der Ort verwandelt sich sichtbar – und aus „Pfingsten im Kalender“ wird „Pfingsten im Herzen“.

Krönung – der feierliche Beginn am Freitagabend

Im Zentrum des Festes stehen die festlichen Momente – allen voran die Krönung. Sie ist der Augenblick, in dem Tradition, Dank und Anerkennung zusammenkommen. Hier zeigt sich, wie viel Herzblut im Vereinsleben steckt: in den Vorbereitungen, in den Auftritten, in den Ritualen und in der Würde, mit der Hochneukirch seine Repräsentantinnen und Repräsentanten feiert. Vorran geht einer feierlicher Festzug und das Einschießen des Festes durch die Artillerie. Gemeinsam mit dem Kronprinzen- und dem Königspaar zieht der Festzug durch den Ort zum Festzelt. Zahlreiche befreundete Vereine besuchen die Krönungsfeierlichkeiten und Hochneukirch krönt sein neues Königspaar.

Kirmessamstag – vom Festzug zur Kirchenparade und weiter ins Festzelt

Der Kirmessamstag ist der Tag, an dem sich das Schützen- und Heimatfest in Hochneukirch von seiner besonders feierlichen Seite zeigt: Uniformen, Fahnen und Standarten, der Klang der Musikzüge, das gemeinsame Antreten – und am Abend das fröhliche Wiedersehen im Festzelt. Wer noch nie dabei war, erlebt an diesem Tag sehr anschaulich, was das Fest ausmacht: Tradition als gemeinsames Tun – sichtbar im Ort, spürbar in der Gemeinschaft.

Am frühen Abend setzt sich der Festzug in Bewegung. Wer am Rand steht, merkt schnell: Das ist kein „Zuschauer-Event“, sondern ein Dorfmoment. Man grüßt sich, winkt, Kinder laufen ein Stück mit, Familien stehen vor den Häusern, und überall sind kleine Begegnungen. Der Festzug ist wie ein bewegter Treffpunkt: Man sieht den Ort – und der Ort sieht sich selbst. Ein ganz wichtiger Teil des Samstags ist der Gang zur Kirche. Das bringt Ruhe und Würde in den Tag – ein kurzer Schritt raus aus dem Trubel, der trotzdem ganz zum Fest gehört. Danach folgt die Kirchenparade: Fahnen, Standarten, Musik – und dieser stolze Moment, wenn alle nochmal zusammenstehen und man spürt, wie viel Herzblut und Zusammenhalt dahintersteckt.

Und dann geht’s Richtung Festzelt. Wer das noch nie erlebt hat: Der Einmarsch ist nicht einfach „reingehen“, sondern ein Moment, der das Fest zusammenzieht. Auf einmal sind alle da: die Züge, die Musik, die Gäste, Freunde aus anderen Orten – und die Stimmung kippt von feierlich zu fröhlich. Der Regimentsball ist dann genau das, was man sich unter einem echten Festabend vorstellt: Musik, Lachen, Tanzen, Anstoßen, Wiedersehen. Ein lockerer Abend für alle!

Kirmessonntag – Gänsehaut, Musik und der große historische Festzug

Der Kirmessonntag ist für viele der wichtigste Tag des Schützen- und Heimatfestes. Er hat alles, was Hochneukirch an Pfingsten ausmacht: erst die stillen, würdevollen Momente – und dann das volle Festgefühl mit Musik, Paraden und dem großen historischen Festzug. Wer nur einen Tag erleben will, um zu verstehen, warum dieses Fest im Ort so viel bedeutet: Sonntag ist genau der richtige Tag.

Am Morgen wird es zunächst ruhig. Auf dem Friedhof kommen Verein, Musikzüge, Familien und Gäste zusammen, um der Verstorbenen zu gedenken. Diese Totenehrung ist ein Moment, der unter die Haut geht: ernst, respektvoll, gemeinschaftlich. Wenn der Zapfenstreich erklingt, spürt man, dass Tradition hier nicht „Show“ ist, sondern echte Verbundenheit – mit den Menschen, die den Verein und das Dorf über Jahrzehnte mitgetragen haben.

Frühschoppen im Festzelt – Jägerkapelle, Begegnung und gute Stimmung

Nach der Würde des Morgens geht es ins Festzelt – und dort zeigt der Sonntag eine ganz andere Seite: Frühschoppen bedeutet in Hochneukirch vor allem Zusammenkommen. Man setzt sich dazu, man trifft sich wieder, man kommt ins Gespräch. Und wenn die Jägerkapelle spielt, ist das nicht Hintergrundmusik, sondern der Sound, der den Raum trägt: mal schwungvoll, mal feierlich, immer handgemacht. Genau diese Mischung macht den Vormittag so angenehm: entspannt, herzlich, lebendig.

Der Höhepunkt: Großer historischer Festzug & Paraden auf der Hochstraße

Am Nachmittag kommt dann das, worauf viele das ganze Jahr hinfiebern: der große historische Festzug. Das ist der Moment, in dem der Ort „im Festkleid“ steht. Züge, Uniformen, Fahnen, Musik – und an den Straßenrändern Menschen, die warten, winken, fotografieren, applaudieren. Für Gäste ist das beeindruckend, für Einheimische oft ein echter Stolzmoment: So sieht Hochneukirch aus, wenn es zusammensteht.

Besonders eindrucksvoll sind die Paraden auf der Hochstraße. Da wird nicht einfach vorbeigezogen – da wird Haltung gezeigt, Musik wird zum Takt, und für einen Augenblick wirkt alles wie ein großes, gemeinsames Bild: Tradition, Bewegung, Rhythmus und dieser ganz eigene Pfingstzauber.

Abends: Ausklang im Festzelt – gemütlich, familiär, „wir lassen’s auslaufen“

Nach so einem Tag braucht es keinen riesigen Knall mehr. Am Abend trifft man sich nochmal im Festzelt zum kleinen Ausklang. Das ist oft der Teil, den viele besonders mögen: weniger Trubel, mehr Gespräche. Man lässt den Tag Revue passieren, lacht über kleine Anekdoten, gratuliert, sagt „bis gleich oder morgen“ – und merkt: Der Sonntag war der Höhepunkt, aber das Festgefühl bleibt.

Kirmesmontag – Klompen, Lachen und der lockerste Tag des Festes

Der Montag ist der Tag, an dem das Schützen- und Heimatfest einmal tief durchatmet – und gleichzeitig richtig Spaß macht. Nach den feierlichen Höhepunkten vom Wochenende wird es am Montag entspannter, herzlicher und ein bisschen herrlich verrückt. Genau deshalb lieben ihn so viele: Man kommt zusammen, ohne großen „Förmlichkeitsmodus“, dafür mit ganz viel guter Laune – und mit den Klompen als absolutem Star des Tages.

Der Montag beginnt traditionell mit einem gemeinsamen Frühstück der Musikzüge beim Königspaar. Das ist kein „Programmpunkt zum Abarbeiten“, sondern ein echter Wohlfühlmoment: Man sitzt zusammen, lacht, erzählt, hört schon die ersten Instrumente – und merkt sofort: Heute geht’s um Gemeinschaft und Lockerheit. Alles ist näher, persönlicher, ungezwungener.

Besonders schön: Am Montag sind alle Frauenzüge mit dabei. Das gibt dem Tag nochmal einen eigenen Charakter – offen, bunt, lebendig. Viele sagen: Gerade am Montag spürt man, wie breit der Heimatverein getragen wird. Nicht nur die klassischen Abläufe, sondern das ganze Dorfleben findet seinen Platz.

Und dann kommen sie: die Klompen. Wer das noch nie gesehen hat, wird es schnell verstehen: Klompen sind nicht nur Holzschuhe – sie sind am Montag ein Symbol dafür, dass Tradition auch Spaß machen darf. Man nimmt sich nicht zu ernst, aber man nimmt das Miteinander sehr ernst. Genau diese Mischung macht den Montag so beliebt.

Der Klompenzug zieht durch den Ort – und am Rand stehen überall Menschen, die grinsen, winken, Fotos machen. Es ist ein Umzug, bei dem man merkt: Hier geht es nicht darum, „perfekt“ zu sein, sondern gemeinsam Stimmung zu machen.
Spätestens bei der Klompenparade auf der Hochstraße ist klar: Das ist einer der Tage, die man nicht vergisst. Klappernde Schritte, Musik, gute Sprüche, viel Applaus – und eine Atmosphäre, die wirklich jede und jeden mitnimmt.

Mittags geht’s dann ins Festzelt zum Klompenball. Hier steht das Feiern ganz eindeutig im Vordergrund: locker, laut, fröhlich. Man trifft sich, tanzt, lacht, ruft noch einmal „Pfingsten!“ – und genießt diesen besonderen Montag, der so typisch Hochneukirch ist: ein Festtag mit Herz und Humor.

Abschluss am Dienstag – Ausklang mit der „Echt Nökercher Erbsensuppe

Irgendwann ist auch Pfingsten vorbei – und genau dafür hat Hochneukirch einen Abschluss, der besser nicht passen könnte: Dienstagmittag trifft man sich noch einmal im Festzelt zur Echt Nökercher Erbsensuppe. Kein großer Trubel mehr, kein Programmdruck – einfach ein gemeinsames Zusammenkommen, bevor der Alltag wieder beginnt.

Gerade das macht diesen Moment so besonders: Man sitzt beisammen, lacht über die besten Szenen der letzten Tage, bedankt sich bei Helferinnen und Helfern, erzählt „Weißt du noch…?“ und merkt, wie viel dieses Fest in so kurzer Zeit schafft – Begegnung, Gemeinschaft, Erinnerungen.

Die Erbsensuppe ist dabei mehr als nur Essen. Sie ist ein kleines Ritual: ein ruhiger, bodenständiger Schlusspunkt nach Tagen voller Musik, Festzüge und Zeltleben. Und meistens endet es mit dem gleichen Gefühl: schön war’s – und nächstes Jahr sehen wir uns wieder.