Aktueller Stand Schützenbaum

In dieser Woche wird das Fundament erstellt für den Schützenbaum

Viele Bürgerinnen und Bürger in Hochneukirch haben sich gewundert, dass auf dem Adenauerplatz eine tiefe Grube ausgebaggert wurde. Manche dachten schon, da kommt sicher ein Springbrunnen hin.

Nein, dafür ist die Grube nicht da, sie ist für das Fundament des Schützenbaums ausgehoben worden. Das Fundament wird in den nächsten Tagen eingesetzt und die Grube wieder teilweise geschlossen. Danach, in der Woche vom 16. bis 18. März wird der Schützenbaum aufgerichtet.

Zu diesem Sachverhalt hatte der Top Kurier bereits ausführlich berichtet. Am Samstag, 28. März wird der Schützenbaum feierlich eingeweiht und alle Bürgerinnen und Bürger von Hochneukirch sind eingeladen teilzunehmen. Insbesondere die Anwohner des Adenauerplatzes, die einige Unruhe rund um den Marktplatz derzeit erleben.

Zur Anschauung der aktuellen Situation am Markt hier ein paar Fotos von der Grube. Zeitnah veröffentlichen wir weitere Fotos vom Fortgang der Baumaßnahmen.

Schützenbaum nimmt Gestalt an#

Vor 10 Jahren bereits machten sich Kameraden des Heimatvereins in Hochneukirch Gedanken darüber, welche Möglichkeiten bestünden, einen Schützenbaum in Hochneukirch zu errichten. Sieben Jahre später wurde die Idee neu belebt und der Vorstand des Vereins machte sich daran, das „Projekt Schützenbaum“ voranzutreiben. In 2013 nahm man Kontakt mit Sponsoren auf und fand schließlich beim Bergbautreibenden RWE Power ein offenes Ohr.

Um auch die Unterstützung der Mitglieder des Vereins zu erfahren, wurde in der Jahreshauptversammlung  im Januar 2014 eine Abstimmung darüber vorgenommen und der Vorstand wurde von den Mitgliedern beauftragt, an dem Projekt weiter zu arbeiten und zum Abschluss zu bringen. Im Laufe des Jahre 2014 war es dann so weit und man konnte konkret den Schützenbaum auf den Weg bringen. Mit dem Sponsor wurde eine terminliche Planung besprochen und eine Baugenehmigung eingereicht. Zwischenzeitlich ist diese mit der Unterstützung der Gemeinde Jüchen positiv vom Rhein-Kreis-Neuss und beschieden worden. Hier gilt ein besonderer Dank den Mitarbeitern von RWE Power, dem Architekten Norbert Bollesen und dem geschäftsführenden Vorstand des Vereins insbesondere den Kameraden Willi Wackerzapp, Gerd Bandemer und Detlef Holz, dem Bürgermeister Harald Zillikens und dem Kreistagsabgeordneten Karl-Heinz Ehms.

Der Heimatverein 1890 e.V. Hochneukirch feiert in 2015 sein 125-jähriges Bestehen und so liegt es nahe, diesen Schützenbaum (Vereinsbaum) gleich zu Beginn des Jahres aufzustellen und einzuweihen.Am Samstag, 28. März 2015 wird in einer Feierstunde der Schützenbaum auf dem Adenauerplatz eingeweiht.

Damit dieser Termin erreicht werden kann, wird der Adenauerplatz vom 2. März bis 24. März 2015 abgesperrt und zwar im vorderen Teil zur Hochstrasse und Bushaltestelle hin.

Der hintere Teil des Platzes (2 Drittel) kann weiter genutzt werden.

In der ersten Märzwoche wird eine Baugrube ausgehoben in die das vorgefertigte Fundament eingesetzt wird. Zwei Wochen später wird der Baum aufgestellt und am 28. März eingeweiht.

Die Planung des Dorfentwicklungskonzepts für den Marktplatz sieht genau in dem oberen Drittel des Platzes eine Neugestaltung vor, so dass der Schützenbaum Teil dieser Anlage wird und sich in diese Neugestaltung einfügt.

Das Hochneukircher Wahrzeichen die „Mühle“ wird die Spitze des Schützenbaumes in Form eines Metallschildes zieren. Neben den Zügen des Heimatvereins werden auch andere Vereine und Organisationen mit ihrem Wappen vertreten sein, so z.B. die Feuerwehr, der Tannenbaumverein, die Karnevalsfreunde, Turnverein und andere, die Interesse hatten, mitzumachen. Insgesamt 28 Wappenschilder werden den Baum zieren und ein intaktes Vereinsleben in Hochneukirch bekunden.

Der Präsident des Heimatvereins Benedikt Obst bittet die Anwohner des Adenauerplatzes um Verständnis für eventuelle Störungen während der Bauarbeiten. Präsident Obst dankt allen, die bisher viel Zeit und Arbeit in die Vorarbeiten investiert haben und sagt gerne ein besonderes Dankeschön schon jetzt dem Unternehmen RWE Power ( Herrn Lutz Kunde ) für die nachbarschaftliche Unterstützung und Hilfsbereitschaft.

Neujahrsempfang 2015

Neujahrsempfang für Unterstützer, Sponsoren und örtliche Vereine

Der Heimatverein 1890 e.V. Hochneukirch hatte für Sonntag, 25. Januar 2015 zum Neujahrsempfang geladen. Präsident Benedikt Obst begrüßte die anwesenden Gäste, unter ihnen auch Bürgermeister Harald Zillikens, und gab einen Ausblick auf das Jahr 2015 (Einhundertfünfundzwanzig Jahre Heimatverein) im Hinblick auf die geplanten Aktivitäten des Vereins. Bereits am 28. März wird mit einer besonderen Zeremonie die Einweihung des Schützenbaums auf dem Adenauerplatz gefeiert. Dies ist der Start in das Jubiläumsjahr 2015. Verbunden ist diese Veranstaltung mit dem Ehrenabend des Heimatvereins. Es steht ein beheiztes Festzelt zur Verfügung und auch für Essen und Trinken wird gesorgt.

Der Präsident beschrieb allgemeine Probleme mit neuen gesetzlichen Vorschriften und Verordnungen, die immer auch mit Kosten verbunden sind und vielfach aus Sicht der Ehrenamtler unsinnig erscheinen. Damit plagen sich viele Vereine in unserer Gemeinde herum. Scheinbar ist die Regulierungswut der Landespolitiker und Beamten nicht zu bremsen und die negativen Auswirkungen werden schlichtweg ignoriert.

Benedikt Obst nannte ein paar Kennzahlen des Vereins, die ihn positiv in die Zukunft blicken lassen. So sind die Mitgliederzahlen des Heimatvereins seit Jahren sehr stabil und Bewerbungen für das Amt des Schützenkönigs liegen bis ins Jahr 2018 bereits vor.

Als Sponsorenbeauftragter des Vereins gab der Vizepräsident Gerd Bandemer mit einem kleinen „Rechenschaftsbericht“ den Gästen Kenntnis über die Veranstaltungen des Jahres 2014. Er wies insbesondere auf das gesellschaftliche Engagement des Vereins hin. Für die Bürgerinnen und Bürger des Ortes etwas zu tun ist dem Heimatverein ein großes Anliegen.Gerd Bandemer dankte den Sponsoren und Unterstützern des Vereins für Ihre Zuwendungen im zurückliegenden Jahr und bat auch für 2015 um deren Mithilfe für die vielfältigen Aktivitäten des Heimatverein 1890 e.V. Hochneukirch.

Es folgten Grußworte des Bürgermeisters Harald Zillikens und der Vorsitzenden des Hochneukircher Tennis-Clubs Frau Edith Simaitis.Präsident Benedikt Obst wünschte allen Gästen gute Gespräche und ein paar gemütliche Stunden des Beisammenseins.

Jahreshauptversammlung 2015

Präsident Benedikt Obst konnte am vergangenen Samstag anlässlich der Jahreshauptversammlung auf ein gut besuchtes Plenum blicken.Die Schützen waren u.a. gekommen um dem Bericht Geschäftsführers Detlef Holz zu lauschen, welcher die vielfältigen Aktivitäten des Vereins des vergangenen Jahres Revue passieren ließ.

Nicht weniger Aufmerksamkeit erhielt der Kassenbericht des Kassierers Willi Wackerzapp. Er konnte der Versammlung ein positives Ergebnis für 2014 sowie eine grundsolide Gesamtlage verkünden.   Die von den Revisoren Hans-Dieter Rüttgers und Sacha Jensch beantragte Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig. Zudem konnten endlich auch die Positionen des 1. und 2. Zeugwartes besetzt werden. Die bisher schon kommissarisch tätigen Kurt und Sebastian Schmidt (1.Jägerzug) wurden von den Mitgliedern in ihrem Posten bestätigt. Neuer Kassenprüfer ist Bernd Schlösser von der Infanterie.

Das Jubiläumsjahr des Heimatvereins, Termine und der Schützenbaum waren ebenso Themen die Präsident Obst ansprach. Eine gute Jugendarbeit, konstante Mitgliederzahlen und die gelungene Integration junger Kameraden stellen ein solides Gerüst für die Zukunft des Vereins. Er warb abschließend darum den Wandel, den die Zeit mit sich bringt, anzunehmen.

Regimentsschiessen

In der Mannschaftswertung gelang es der Jägerkapelle Hochneukirch (261 Ringe) erneut sich durchsetzen. Wie im Vorjahr errangen sie den Podiumsplatz vor den Roten Husaren (248 R.) sowie dem 1. Jägerzug (243 R.)

Im Herreneinzelwettbewerb erwarb Rene Queck (Jägerkapelle) mit 57 Ringen den ersten Platz. Es folgte auf Platz 2 Peter Lüpges mit 56 Ringen (1. Jägerzug) und Dritter wurde Theo Schelasni (Jägerkapelle / 54 Ringe).

Bei den Damen errang Karoline Konen (Jägerkapelle) mit 58 Ringen den obersten Podestplatz. Auf den Rängen folgen Anja Bossmes (Jägerkapelle / 57 R.) sowie Vanessa Jansen (Schwarze Hus. / 54 R.).

Der Vorstand dankt an dieser Stelle allen Teilnehmer sowie den zahlreichen helfenden Händen, die den Tag zu einem gelungen Ereignis machten.  

Info und Planung Zapfenstreich 125 Jahre HV

Informationsschreiben zum geplanten Zapfenstreich an das Regiment

Werte Kameraden,

euch allen und euren Familien ein gutes neues Jahr – das Jubiläums-Jahr unseres Heimatvereins!

Bis zur Hauptversammlung sind es noch knapp zwei Wochen. Deshalb will ich euch weitere Informationen zum Großen Zapfenstreich zuschicken. Der Zapfenstreich soll auf dem Marktplatz stattfinden. Termin wird entweder Ende September oder Ende Oktober sein. Dies hängt noch von Gesprächen mit unseren Musiken ab. Antreten ist auf der Straße zum Zeltplatz, dann wird einmarschiert auf den Marktplatz. Dort findet dann die Serenade und der Große Zapfenstreich statt. Ausmarsch ist dann über die Bushaltestelle, über die Theodor-Heuss-Straße zurück zum Schützenplatz. Im Anhang findet ihr eine Datei mit der geplanten Aufstellung. Wir haben eine Zapfenstreichaufstellung und eine Marschaufstellung. Wie ihr seht, sind mit insgesamt 120 Mann ca. 2/3 des Regimentes eingebunden – da steht eine stolze Truppe.

Wie ich aber in meiner ersten Mail schon geschrieben habe: Wenn wir das schaffen wollen, müssen wir was dafür tun. Aber das bekommen wir zusammen hin – das haben schon ganz andere Schützenvereine hinbekommen. Euch muss allerdings klar sein: Wir stehen da ca. 1h auf einer Stelle. Und damit meine ich „stehen“, meistens im „Rührt euch“. Also sollte sich jeder der mitmacht erst überlegen, wie er das hinbekommt!

Was das Üben angeht, stelle ich mir folgendes vor: An Pfingsten machen wir Samstag kurz nach Mittag eine Besprechung der Zugführer, in der das weitere Vorgehen und notwendige Übungen abgesprochen werden. Wir müssen nicht immer in voller Stärke üben. Das geht auch in kleineren Gruppen, teilweise sogar alleine zuhause (Griffe am Gewehr, am Degen, Haltung…). Was ich allerdings brauche sind ein paar Kameraden, die bereit sind, vor Ort das Üben zu koordinieren und darauf zu schauen, ob es auch Erfolg hat und es Fortschritte gibt – Freiwillige dafür vor! Wir müssen aber auch mehrmals in der kompletten Formation üben. Z.B. am Samstag des Königsehrenabends kurz nach Mittag und auch am Tag des Großen Zapfenstreichs selber – dann auch mit der Musik. Wahrscheinlich ist auch noch ein Termin dazwischen nötig. Aber das bekommen wir hin. Als Übungsgelände haben wir den Schulhof der Hauptschule ausgeguckt. Da sind wir unter uns. Ein Üben auf dem Marktplatz wird es nicht geben! Da gibt es nur den „scharfen Durchgang“.

Um es kurz zu sagen: Mit dem Großen Zapfenstreich tun wir etwas für die Kameradschaft in unserem Heimatverein. Und das heißt, dass man mit seinen Kameraden etwas schafft. Und wenn wir das hinbekommen, haben wir etwas geschafft, von dem wir noch lange sprechen werden! Sprecht in den Zügen und macht euch eine Meinung dazu! Wir brauchen alle, damit es gelingt. Und nur, wenn eine große Mehrheit mitmachen will und bei der Hauptversammlung dafür stimmt, machen wir „das Ding“ dieses Jahr. Wenn ihr noch Fragen habt, stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit kameradschaftlichen Grüßen

Jürgen Streit

Oberst