Gründungsgeschichte

Es war etwa mitten in den 1980er Jahren, als sich zu der schönsten Zeit des Jahres – der Kirmeszeit – die folgende wahre Begebenheit ereignete :

Zwei unverbesserliche junge Menschen, relativ trinkfest aber doch noch unerfahren, bewegten sich abermals mit großen Vergnügen auf letztendlich doch sehr unbekanntem und wie sich später zeigen sollte auch gefährlichem Terrain – dem Festzelt  des Heimatvereins Hochneukirch.

Sie genossen mit ihrer kleinen Schar pubertärer Nachwuchskonsumenten, meist aus dem Kreise des ortsansässigen Fußballvereins, die Unmengen an Feststimmung und kühlem Gerstensaft – all dies ohne die Reue des nächsten oder übernächsten oder überübernächsten Tages fürchten zu müssen. Warum auch ?

Man weilte wie erwähnt, trotz der Jugend, nicht erstmals an diesem Ort. So kam es auch, daß man den einen oder anderen der Schützen kannte, und mit ihnen auch das eine oder andere Glas gesellig leerte.

Man dachte auch nichts Böses dabei, mit den seltsam blau gewandeten Männern – die Jahre später als blaue „S.......“ verschrien – reichlich von der braunen Wohltat in sich zu schütten. Ja, man verstand sich gar derart gut, daß man wirklich unseriöse und bedenkliche Offerten ausmachte:

„Jongens, ihr künd eijentlich nächstes Joar enns bä oss mötdonn !“

So machte man gute Miene zum ....... Spiel, ließ offenes offen und feierte indes weiter.

Oder hatte man es doch nicht offen gelassen ? Wie viele Becher waren das auch wieder gewesen? Auweia! Aber Bitte, doch nicht mit diesen nicht mehr ganz frischen, am Rande des Haltbarkeitsdatums stehenden „Blaumännern“, oder was?

Nun war man doch tatsächlich im Zustande leichter bis mittelschwerer Betäubung in die Fänge der nach Jüngern suchenden Schützensekte gelangt. Wie sagten schon alte, weise Chinesen:  „Watt nu ?“

Was nun die jugendliche und pubertäre Finesse mit leichtem Hang zur Hinterhältigkeit dieser Epoche auszeichnete ist die Tatsache, daß man sich die Hintertür immer ein wenig aufhält und wenn es auch nur ein Ritzchen von einem Spalt ist.

Rettungsanker war letztendlich, daß man den blauen Blauen am nächsten Tage die Option abrang alternativ bis zum nächsten Jahre einen eigenen Zug zu gründen und sich dem Schützenwesen zumindest auf diese Art zu unterwerfen.

Nun hieß es für unsere beiden, höchst leichtsinnigen, Festzeltbesucher aber die Beine in die Hand zu nehmen und die richtige Klientel für dies hochprozentige Unternehmen zu erspähen. Es war an ihnen jungen Nachwuchsanhänger aufzutun, welche sich nicht scheuten mehrere Tage hintereinander unter leichter paramilitärischer Anwandlung zur Vernichtung ganz bestimmter, landwirtschaftlicher EG-Überproduktionen bereit zu sein.

Dies gelang in der Tat in kurzer Zeit und das Resultat heißt Rote Husaren Hochneukirch 1987.

So oder zumindest derart soll es sich zugetragen haben......

 

Rote Husaren

im Jahre 2011

 

 

 

im Jahre 2008

 

 

im Internet:

www.rote-husaren87.de

 
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